Meine Ausrüstung
Hier möchte ich meine drei Teleskope vorstellen, die ich für verschiedene astronomische Aktivitäten nutze. Jedes hat seine eigenen Stärken und ich verwende sie je nach Situation und was ich gerade beobachten oder fotografieren möchte.
Mein ZWO Seestar S30 Pro Neu
Das Seestar S30 Pro ist mein neuestes Smart-Teleskop und stellt einen erheblichen Sprung in der Technologie dar. Mit seinem apochromatischen Quadruplet-Objektiv, dem leistungsstarken Sony IMX585-Sensor und dem einzigartigen Dual-Kamera-System bietet es beeindruckende Ergebnisse – kompakt verpackt in nur 1,65 kg.
Optik & Sensor:
- 30mm f/5 apochromatisches Quadruplet-Objektiv (150mm Brennweite)
- Minimale chromatische Aberration dank ED-Glas
- Hauptsensor: Sony IMX585 (8 MP, 4K, Starvis 2 – 4× größere Lichtempfindlichkeit als S30)
- Weitwinkel-Sensor: Sony IMX586 (48 MP, 84° Sichtfeld für Milchstraßenpanoramen)
Features:
- Eingebautes Drei-Filter-System (inkl. Dark-Field-Filter für saubere Langzeitbelichtungen)
- 128 GB interner Speicher
- 6000 mAh Akku (~6 Stunden), USB-C aufladbar auch während der Aufnahme
- WLAN, Bluetooth & NFC Konnektivität
- Zugriff auf 80.000+ Deep-Sky-Objekte und 600.000+ Sterne
- Milchstraßen-Mosaik-Modus mit automatischer Stitching-Funktion
- KI-gestützte Bildverarbeitung (DBE + AI Denoise)
- EQ-Modus für präzises Tracking der Erddrehung
- ASCOM Alpaca-Protokoll (kompatibel mit NINA und anderer Software)
- Eingebauter Tauheizer
- Tageslichtnutzung möglich (Vogelbeobachtung, Landschaftsfotografie)
Warum ich es gewählt habe:
Das Dual-Kamera-System ist einzigartig: Während die Hauptkamera Deep-Sky-Objekte aufnimmt, erfasst die Weitwinkelkamera gleichzeitig das große Bild – perfekt für atemberaubende Milchstraßenaufnahmen. Kompakt, leistungsstark und reisefreundlich.
Mein ZWO Seestar S50
Das Seestar S50 war mein Einstieg in die moderne Astrofotografie. Was mich begeistert hat: Ich kann es einfach auf den Balkon stellen, mit dem Handy verbinden und nach wenigen Minuten entstehen schon die ersten Bilder von Nebeln und Galaxien.
Was es alles kann:
- 50mm Objektiv mit sehr guter Optik
- Eingebaute Kamera mit Kühlung
- Findet Objekte automatisch und verfolgt sie
- Hat schon Filter eingebaut
- Läuft mit dem Handy über WLAN
- Akku hält mehrere Stunden
- Macht die Bildbearbeitung gleich selbst
Wofür ich es nutze:
Hauptsächlich für Deep-Sky-Objekte wie den Orionnebel, Andromeda-Galaxie oder verschiedene Sternhaufen. Besonders praktisch wenn ich mal schnell ein Foto machen will, ohne das große Setup aufzubauen.
Steuerung:
Über die Seestar-App funktioniert alles – von der Objektauswahl bis zur fertigen Aufnahme. Sehr benutzerfreundlich.
Mein TS-Optics APO mit iOptron Montierung
Das Teleskop – TS-Optics 115mm APO
Das ist mein „großes" Teleskop für die klassische Astronomie. Ich habe mich für diesen APO-Refraktor entschieden, weil er sowohl für visuelle Beobachtungen als auch für Astrofotografie sehr gut geeignet ist.
Die Technik:
- 115mm Öffnung, 805mm Brennweite (f/7)
- Dreifach-Linse mit ED-Glas (sehr farbecht)
- Japanische Optik von hoher Qualität
- Praktisch keine Farbfehler
- 2,5″ Okularauszug mit feiner Fokussierung
- Funktioniert gut visuell und für Fotos
Die Montierung – iOptron AZ Mount Pro
Für das Teleskop brauche ich eine stabile Montierung. Die iOptron ist eine azimutale GoTo-Montierung, die Objekte automatisch findet und verfolgt.
Was sie kann:
- Findet Objekte automatisch über zwei Achsen
- Trägt problemlos das 115mm Teleskop
- Verfolgt Objekte sehr genau
- Hat GPS und weiß wo sie steht
- Kann über WLAN gesteuert werden
- Kommt mit stabilem Stativ
- Kennt über 200.000 Himmelsobjekte
- Funktioniert mit Astrofotografie-Software